Eine Psychiatrie mit offenen Türen stellt eine Abkehr von einer primär sicherheitsorientierten, restriktiven und paternalistischen Haltung dar. «Aber es überwiegen die Vorteile für alle, also für Patientinnen und Patienten, und auch für eine psychiatrische Institution», erklärt Prof. Christian Huber: «Es ist herausfordernd, aber eine Beziehung auf Augenhöhe zu Patientinnen und Patienten schafft Vertrauen, führt zu weniger Therapieabbrüchen und ist unterm Strich für alle besser». Der stellvertretende Klinikdirektor und Chefarzt am Zentrum für Psychotische Erkrankungen (ZPE) forscht mit seinem Team zum Konzept der «Open Doors» und ist zusammen mit Klinikdirektorin Prof. Undine Lang massgeblich verantwortlich für den Paradigmenwechsel bei den UPK. Für seine Arbeit wurde Christian Huber schon mehrmals ausgezeichnet.
Erfahren Sie viel Spannendes zum Konzept der «Offenen Türen» im Gastbeitrag von Christian Huber, Thea Giger, Assistenzpsychologin und Doktorandin am ZPE, Prof. Undine Lang, Direktorin der Klinik für Erwachsene (UPKE) und Privatklinik (UPKP), und Dr. Julian Möller, Leitender Psychologe am ZPE: «Offene Türen in der Psychiatrie in Basel» (erschienen in «f&wPsych», Dezember 2024).